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Donnerstag, 21. März 2019

17:00 - 18:30

Freitag, 22. März 2019

09:30 - 11:30

Am Sonntag, dem 24. Juni 2012, kamen sieben Elternpaare nach vorne, damit wir als Gemeinde ihre kleinen Kinder in Jesu Namen segnen. Wir haben das gerne getan, wie auch Jesus es tat, als Eltern ihm ihre kleinen Kinder brachten. Es sind Säuglinge, Krabbler, Windelpuper, diese Kleinen. Sie können nichts vorweisen, keine Leistung. Sie sind hilflos, schwach, auf die Liebe und den Schutz ihrer Eltern angewiesen.

"Und er nahm sie in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie." (Markus 10, 16)

Das ist Jesus! Er liebt diese Kleinen. Er überschüttet sie mit Liebe. Er hat aber auch uns Großen etwas zu sagen:

"Lasst die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes." (Markus 10, 14)

Verachtet sie nicht, die Kleinen, steht ihnen nicht im Weg, sondern tragt euer Teil dazu bei, dass sie zu Jesus kommen und seine Liebe erfahren können! Und dann treibt er das Ganze noch auf die Spitze: Wir Großen sollen uns diese Kleinen zum Vorbild nehmen!

"Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird dort nicht hineinkommen." (Markus 10, 15)

Und an anderer Stelle sagt er:

"Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen." (Matthäus 18, 3)

Was willst du, Jesus? Dass ich werde wie ein Kind? Was meinst du damit?

Ich glaube, dass wir das, was Jesus hier meint, am besten in dem berühmten Gleichnis vom verlorenen Sohn sehen können: Da ist einer der sein Zuhause verlassen hat. Sein Vater ist für ihn gestorben. Er lebt sein eigenes Leben und verschwendet die guten Gaben seines Vaters für ein selbstsüchtiges Leben. So sind wir Großen ohne Gott. Doch es kommt der Tag, nachdem ihm alles durch die Finger zerronnen ist, als er nichts mehr hat, nichts mehr ist, dass er sich daran erinnert, dass es einen gibt, der liebevoll und barmherzig ist, sogar gegenüber abgewrackten Existenzen, wie er selbst nun eine ist. Und da geschieht das Wunder: Er kehrt um und wird durch die Liebe seines Vaters wieder ein Kind!

"Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen. Der Vater aber sprach zu seinen Sklaven: Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße; und bringt das gemästete Kalb her und schlachtet es, und lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein." (Lukas 15,20-24)

Der Vater kann ihn zwar nicht mehr in die Arme nehmen wie einen Säugling, aber er zeigt ihm dasselbe Maß an überströmender Liebe, vergibt ihm alle sein Schuld, reinigt und erneuert ihn und nimmt ihn mit Freuden wieder als Sohn in der Familie auf. Jesus sagt: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." (Johannes 14, 9). Er ist dieser Vater, der uns alle Liebe erweist, der unsere Schuld hinweg nimmt und uns als Seine Kinder annimmt. Und jeder, der Sehnsucht nach diesem Zuhause hat, nach diesem Vater der Liebe, nach Jesus, der darf kommen, ein Kind werden und sich in seine Arme schließen lassen!

"Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es." (1. Johannes 3, 1)

(Jörg Macheil)

 

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